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"... Der von Norbert Köhler einstudierte Chor der Musica Canterey - mal stellte er himmlische Geister dar, mal Helfershelfer des Amor, mal die Schatten der Unterwelt - zeigte sich bei der Aufführung von seinen besten Seiten: Sängerisch sowieso überzeugend machten die 25 Choristen auch darstellerisch eine gute Figur und schafften spielerisch den sicher ungewohnten Sprung weg vom ständigen Blickkontakt zum Dirigenten.
Der war im Orchestergraben am Cembalo und mit dem Barockorchester La Gamba in seinem Element. Gerhard Weinzierl und die versierten Musiker sorgten dafür, dass möglichst viel authentischer warmer Barockklang die Ohren der Besucher umschmeichelte. Schon das Vergnügen, so ein Originalklangorchester zu hören, war jedes Eintrittsgeld wert."

Fränkischer Tag vom 10.05.10, Monika Beer
(Fux: "Orfeo ed Euridice" - 12. Tage Alter Musik)
 

"... die Trompeten jubilierten, die Musica Canterey glänzte. Und ihrem inspirierten Leiter Norbert Köhler gelang es, den finalen Akkord verklingen zu lassen, die Stille zu wahren, ehe minutenlanger warmer Beifall einsetzte. Der war wohlverdient. Der Chor kann sich ohne weiteres an professionellen Ensembles messen. Vom Sopran bis hinab in den Bass sind die Stimmen frisch, zart und doch tragend."

Fränkischer Tag vom 01.12.08, Jürgen Grässer
(Händel - The Messiah, 29.11.2008)
 

Mit de Victorias „Nigra sum sed formosa“ begann das Konzert der Musica Canterey in der Katharinenkapelle der Alten Hofhaltung auf dem Bamberger Domberg. Langsam, dunkel und doch lieblich und innig füllten die zwei Dutzend Stimmen den Raum. (…) ein Hörgenuss, der nicht zuletzt Norbert Köhlers sorgfältigem Dirigat zu verdanken war.
Intonation, rhythmisches Auf-den-Punkt-Da-Sein, reine Diktion und Textverständlichkeit – dies alles und mehr zeichnete das mächtige Häuflein aus, dies machte das Chorkonzert zu einem lange nachhallenden Erlebnis. Eine beglückende Stunde…

Fränkischer Tag vom 26.05.2008 (Jürgen Grässer)
(Das Hohelied der Liebe, im Rahmen der 11. Tage der Alten Musik)
 

In musikalischer Hinsicht sorgte Dirigent Gerhard Weinzierl dafür, dass Philidors zu ausdrucksstarken Charakterisierungsformeln findende Musik ihre Bedeutung für die Gattung manifestiert, so gerät das Stück mit einem so vielschichtigen Ensemble wie dem famosen Septett zum mittleren Aktfinale in die Nähe Mozarts.

Süddeutsche Zeitung, 18. 6. 2004,
über die Operinszenierung „Tom Jones“ am Bamberger E.T.A. Hoffmann-Theater
 

 
Chorleiter Norbert Köhler schaffte es, (...) durchgängig eine wunderbare Ausgewogenheit der vier Stimmen zu gewährleisten und kultivierte auch in den auftrumpfenden Passagen einen schlanken, dichten Klang. Zudem artikulierten die Interpreten klar und verständlich. (...) beim „Kyrie“ der Messe lief der Chor zur Bestform auf und wob unangestrengt ein Geflecht aus kristallklaren Linien in die bemalte Kirchendecke.

Fränkischer Tag, Barbara Kurz
Geistliches Konzert in der St. Getreukirche
(11.06.04 bei den  9. Tagen Alter Musik)
 

 
„Lieder, bei denen die Sängerinnen und Sänger mit gewohnten Musica Canterey-Qualitäten überzeugten – erfreulich hohe Textverständlichkeit, eine fast immer ausgewogene Verteilung der Stimmen und saubere Intonation." (Barbara Kurz)
„In verschiedenen Besetzungen boten die Mitglieder der Musica Canterey eine hoch professionelle Präsentation. Ob mit Basso continuo, Blockflöten- oder Lautenbegleitung, mit großem oder kleinem a cappella Ensemble, die Sänger überzeugten mit Präzision, guter Aussprache und sauberer Intonation.“ (Anne Bador)

Fränkischer Tag
„Ein gueter Wein ist lobenswerth“
in der Zehntscheune der Klosterbräu (11.10.03)
und im Abt-Degen-Keller in Ebrach (12.10.03)
 

 

Doch Carlo Gesualdo peitscht diese Gedanken und Gefühle auf, steigert sie zum Exzeß. Seine expressiv gesteigerte Harmonik wirft den Hörer in ein Wechselband zwischen harmonischen Erwartungen und völlig unerwartetem, dissonanzreichen Verlauf. Und gerade hier zeigte sich in besonderem Maß die Qualität dieser fünfköpfigen Gruppe „Orlando di Lasso“. Natürlich kam die Akustik des Kaisersaals zum Tragen und ließ einen vollen, nicht minder klaren und durchsichtigen Klang entstehen.

Fränkischer Tag, 3. 6. 2002,
über ein Konzert des Orlando di Lasso-Ensembles
 

 
„Der Chor bewältigt die Herausforderungen bewundernswert: Heikle Einsätze, (...) erfordern versierte, mutige Sänger, zumal man ja im kleinen Kreis nicht abtauchen kann, sondern fast solistisch gefordert ist. Insgesamt überzeugt das Ensemble durch gepflegten, ausgewogenen Klang und angenehme Mischung erfahrener und junger Stimmen (...) Norbert Köhler führt den Chor mit weichen, klaren Bewegungen und vermittelt doch genügend Schwung und Spannung, um den musikalischen Fluss voranzutreiben.“

Fränkischer Tag, Rupert Plischke
Geistliches Konzert in der Stephanskirche

(30.05.02 bei den 8. Tagen Alter Musik)
 

 

Bei der Auswahl der Solisten ... zeigte sich jenes sichere Gespür für erlesene Qualität und hohes Niveau, das bei der Musica Canterey zum Markenzeichen gehört ... Daran hatte besonders Gerhard Weinzierl einen nicht minder großen Anteil: Er verstand es, Purcells weit über den barocken Rahmen hinausweisende musikalische Linien spannungsvoll zu bündeln, mit Farbschattierungen zu versehen und aus Orchester, Solisten und Chor eine Einheit zu formen, die den Abend zu einem opulenten Klangerlebnis ohne barocke Fesseln werden ließ.

Fränkischer Tag, 26. 6. 2000
 

 

Wer konnte diesen Kunstgenuß am Freitag im Bamberger Kaisersaal erahnen? Gewiß, die Musica Canterey hat bei der Auswahl ihrer Solisten stets eine glückliche Hand. Bei den "6. Tagen Alter Musik" begegnete man jedoch einer völlig neuen Dimension: Transparenz und Einheit von Wort, Klang und Ausdruck – Merkmale, die viel zu farblos sind, um die Gestaltungskraft des Cantus Cölln mit fünf Stimmen zu kennzeichnen.

Fränkischer Tag, 15. 6. 1998
 

 

Daß diese (Stück-)Wahl ein Glücksgriff war, daran bestand für die Zuhörer schon nach wenigen Minuten kein Zweifel mehr ... Nicht das Stück aber war das eigentliche Ereignis des Abends, sondern das, was der Chor der Musica Canterey und das Ensemble Mensa Sonora Freiburg daraus machten ... alle überzeugten durch ihre ungekünstelte, aber künstlerisch perfekte Leistung ... Mag Barockmusik auch nicht jedermanns Sache sein; den, der dafür ein offenes Ohr hat, wird die Musica Canterey bestimmt bezaubern.

Fränkischer Tag vom 22. 11. 1991,
über die Aufführung von Buxtehudes "Das jüngste Gericht"
 

 

Schönheit und Expressivität – Die Musica Canterey Bamberg, das junge, für Alte Musik herrlich kompetente Ensemble aus der Nachbarstadt musizierte in St. Sebald. Die von Gerhard Weinzierl geleiteten Sänger entledigten sich ihrer Aufgaben in soli und tutti der speziellen Gesetzmäßigkeiten kundig, mit leuchtend klaren und profunden Stimmen, flexibel in der Kunst des Kolorierens und Verzierens, ausdrucksdicht, vieler beseelter Nuancen mächtig.

Erlanger Nachrichten, 13. 4. 1989
 

 

Der bestens aufeinander eingesungene Chor, ausgewogen in den Stimmen und in der Lautstärke, erwies sich als ein exzellent musizierender Klangkörper. Beste Intonation im a-capella-Gesang paarte sich mit agogischer Gestaltung. Gerhard Weinzierl führte den Chor mit eleganter, eindringlicher Gestik.

Coburger Tageblatt, 30. 9. 1987
 

 

Die Musica Canterey Bamberg, profiliertester hiesiger Sachwalter frühbarocker Musik, war kompromißlos und mit dem gewohnten Ernst an die hohe Aufgabe einer Bamberger Erstaufführung von Monteverdis Werk herangegangen. Das Ergebnis wird hierzulande neue Maßstäbe in Sachen historischer Aufführungspraxis setzen. Allein der Blick auf die Liste der mitwirkenden Solisten ersten Ranges aus dem In- und Ausland zeigte, daß man seitens der Ausführenden nicht gewillt war, sich mit regionalem Niveau zufrieden zu geben.

Fränkischer Tag vom 22. 7. 1986,
über die Aufführung von Monteverdis "Marienvesper"
 

 

Das Programm war kurzweilig, feuchtfröhlich und durch kurze Erläuterungen angenehm unschulmeisterlich ergänzt. Die Doppelbödigkeit aus Scheinfrömmigkeit und Weinseligkeit wurde ebenso schwungvoll wie subtil, mit dynamischen Abstufungen und überzeugender Textgestaltung und –interpretation dargeboten.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. 5. 1984

 

 

 

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