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Samstag, 18. Januar 2020, 17.00 Uhr
Johanniskapelle Bamberg, Stephansberg

Kammerkonzert
Augusts starke Hofmusik
zum 350. Geburtstag des großen Kurfürsten

Werke von Komponisten aus dem höfischen Umfeld von August dem Starken

Ensemble „La Speranza"
Birgit Bahr und Annette von Brenndorff, Barockoboe/Blockflöte
Jochen Schneider, Barockfagott
Martin Knizia, Cembalo

In der Zeit der Regentschaft Augusts des Starken erblühte Dresden in vielerlei Hinsicht zu einer prunkvollen europäischen Kulturmetropole. 2020 jährt sich der Geburtstag des hochbegabten und kunstsinnigen sächsischen Kurfürsten und Herzogs von Sachsen und späteren Königs von Polen-Litauen zum 350. Mal.
Er investierte in Kunstsammlungen, Architektur, Musik und die bildenden Künste, so dass schon 100 Jahre später, 1802, der deutsche Dichter Johann Gottfried Herder schrieb, Dresden sei das deutsche Florenz - die Stadt wird auch heute noch „Elbflorenz" genannt.

Es erklingen Werke von Komponisten der kurfürstlich sächsischen Hofkapelle und aus deren Umfeld, u. a. von J. D. Heinichen, G. Ph. Telemann, J. J. Quantz und A. Lotti.

Die Musik ist ein Medium, mit dem es oft gelingt Grenzen zu überschreiten, Kulturen zu verbinden und gegenseitiges Verständnis zu schaffen. So ist der Ensemblename „La Speranza“ - „die Hoffnung“ von europäischer Hoffnung geprägt. Es soll der europäische Geist und Gedanke weitergetragen werden, den August der Starke in seinem Bestreben, Künstler aus weiten Teilen Europas an seinen Hof zu rufen, bereits vor 300 Jahren gelebt hat.

 

 

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